Als sich im Hof ein altes, rostiges Fass stapelte, schien sein Schicksal vorbestimmt – direkt auf die Mülldeponie. Aber mir kam eine Idee: Warum nicht einen einfachen Ofen für den Sommergarten daraus machen?
Das war keine große Arbeit: Mit einer Axt schnitten sie ein quadratisches Loch in den Boden des Fasses, damit Luft eindringen konnte. Um zu verhindern, dass Kohlen und Asche herausfallen, haben wir innen einen Rost angebracht.
Dann haben wir drei Ziegelsteine gesucht und darauf ein Fass gebaut, um so für Bodenhaftung zu sorgen. Es scheint, als sei alles bereit – ein improvisierter Ofen zum Verbrennen von Gartenabfällen!

Am ersten Abend ging es dann richtig los mit der Arbeit: Blätter, trockene Zweige, überflüssige Zeitungen – alles landete im Feuer. Flammen tanzten im Inneren des Fasses und erzeugten ein gemütliches Licht, während sich Freunde und Familie, die sich darum versammelt hatten, am improvisierten Feuer wärmten.


Doch dann kam mir ein neuer Gedanke: Was wäre, wenn wir auf diesem Feuer etwas kochen würden? Ein alter Rost aus Gusseisen wurde gefunden und am Rand des Fasses angebracht.
Darauf glimmten Fleischstücke und verströmten einen appetitanregenden Duft. Das angebratene und geräucherte Fleisch schmeckte so gut, als wäre es auf einem teuren Barbecue gegrillt worden.


Das Fass, das eine Müllhalde hätte sein können, wurde zum Mittelpunkt der Sommerabende und versammelte die Menschen um sein brennendes Herz. Und selbst wenn es nicht lange hält, ist es nur ein Vorwand, wieder kreativ zu werden und neue Verwendungsmöglichkeiten für alte Dinge zu finden.